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Infos über Kroatien
Kroatien: Italienische Einflüsse und Balkanromantik
Als Kroatien noch Teil der sozialistischen Republik Jugoslawien war, galt ein Adria - Urlaub dort als billige Alternative zur klassischen Italien-Reise. Weniger komfortabel zwar und nicht so hoch angesehen, dafür bezahlbar auch für Familien mit vielen Kindern.
Heute
urlaubt man in Kroatien zwar immer noch etwas preiswerter als im
überteuerten Italien,
doch die Standards sind mindestens dieselben - wenn nicht sogar
gehobener.
Denn nach der Unabhängigkeit und der Ausrichtung gen Westeuropa putzten die Kroaten ihre Tourismuszentren in Istrien, der Kvarner Bucht und entlang der dalmatinischen Küste gehörig heraus.
Neue Hotels entstanden, alte wurden generalsaniert, aus Richtung Slowenien binden breite Autobahnen die Küste an. Der Hotelbestand ist neuer als bei der Mittelmeer-Konkurrenz und Bewohner der Küstenstädte entwickeln einigen Ehrgeiz dabei, gute Gastgeber zu sein...
Glasklares Wasser, das sich meist an Fels- oder Kieselstränden (und nur selten in Sandbuchten) bricht, ist das Kapital der Kroaten - dazu malerische Küstenstädtchen, die im Norden - also auf der istrischen Halbinsel und im Bereich der Kvarner Bucht mit den großen Inseln Cres, Krk, Rab und Losinj - einen starken italienischen Einfluss nicht leugnen können.
Touristische Perlen sind die Badeorte Rovinji und Rabac sowie das mondäne Opatja in Istrien, Mali Losinj und Baska mit seiner bemerkenswerten Feinkiesbucht im Kvarner Inselarchipel.
Fährt man entlang der Küstenlinie weiter nach Süden, nehmen die Einflüsse des Balkans zu.
Zadar, Split und das mächtige Dubrovnik bieten modern-urbanes Leben in alter Bausubstanz, verbunden durch eine "Perlenschnur" touristisch bestens erschlossener Küsten- und Badeorte.
Nur selten noch entdeckt man an älteren Häusern Einschusslöcher der serbischen Granaten - denn gerade der Küstenlandstrich war im Unabhängigkeitskrieg stark umkämpft...
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