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Die Flora Kroatiens


Die Pflanzenwelt in Kroatien


Kroatien ist hinsichtlich seiner Topografie und daher auch seiner Vegetation ein Land der Gegensätze.

FeigenbaumDer Großteil der Fläche Kroatiens ist von Mischwäldern bedeckt, die besonders in den bergigen Regionen noch vom Menschen unberührt sind. Den Hauptanteil bilden davon die sommergrünen Laubwälder und zum Teil Nadelwälder.

Ein anderes Bild von Kroatiens Natur erhält man im Flachland, das durch die jährlichen, natürlichen Überschwemmungen der flussnahen Regionen geprägt ist.

Die Bedingungen dort sind ideal für Auen mit Weiden und Eichenwäldern.

Die immergrünen Hartlaubgewächse an der Küste des Landes zeigen, dass auch das mediterrane Klima Einfluss auf Kroatiens Vegetation hat.

Kiefern, Pinien, Zedern und die Macchia, die durch menschliche Eingriffe in die Natur entstanden ist, sind an die heißen, trockenen Sommer angepasst. Sie erholen sich leicht von Bränden, die in diesem Klima häufiger vorkommen, und blühen zwischen April und Mai in aller Pracht.

Auch exotische Pflanzen aus anderen Ländern sind in Kroatien heimisch geworden, wie zum Beispiel Feigenbäume, Apfelsinen und der Oleander, der im Mittelmeerraum weit verbreitet ist.

In der Nähe von Dubrovnik bietet sich für botanisch interessierte Urlauber ein Besuch im Arboretum Trsteno an. Es handelt sich um einen romantischen Garten mit vielen exotischen Pflanzen. Außerdem befinden sich hier ein Sommerschloss, ein Aquädukt, eine Mühle, einem sprudelnden Bach und ein wunderschöner Neptunspringbrunnen mit Nymphen aus der Barockzeit. Früher wurde hier allerlei Gemüse und Obst angebaut. Am Meer befindet sich ein Pavillon, von wo Sie einen herrlichen Blick auf das Mittelmeer und die Elaphitischen Inseln genießen. Asiatische Platanenbäume prägen die Landschaft der Umgebung.

Dem Naturschutz kommt in Kroatien eine große Bedeutung zu.

Zahlreiche Naturschutzgebiete, wie bespielsweise der Nationalpark Nördlicher Velebit, stellen sicher, dass die Natürlichkeit des Landes bewahrt wird und geschützte Pflanzen- und Pilzarten erhalten bleiben.